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	<title>Soloflüge &#8211; Joey lernt fliegen.</title>
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	<description>Mein Weg zum Pilotenschein.</description>
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	<title>Soloflüge &#8211; Joey lernt fliegen.</title>
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		<title>Die letzten Solo-Stunden für mein Logbuch</title>
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				<pubDate>Wed, 27 May 2015 19:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joey]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Überlandflüge und Alleinflüge]]></category>
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				<description><![CDATA[<p>Die Pilotenausbildung fliegt mit großen Schritten ihrem Ende entgegen. Es fehlt noch genau 1 Stunde und 11 Minuten Solo-Zeit in meinem Logbuch. Dabei möchte ich davon doch jede einzelne Sekunde so intensiv wie möglich auskosten. Nach meinem Flug vom vergangenen Freitag habe ich mir das für heute ganz besonders vorgenommen. Freundlich begrüßt die Aquila mich im Hangar. So [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pilotenausbildung fliegt mit großen Schritten ihrem Ende entgegen. Es fehlt noch genau 1 Stunde und 11 Minuten Solo-Zeit in meinem Logbuch. Dabei möchte ich davon doch jede einzelne Sekunde so intensiv wie möglich auskosten. Nach meinem <a href="http://joey-lernt-fliegen.de/pruefungsvorbereitung-wohl-eher-ein-tag-zum-vergessen/">Flug vom vergangenen Freitag</a> habe ich mir das für heute ganz besonders vorgenommen.</p>
<p>Freundlich begrüßt die Aquila mich im Hangar. So viele Stunden war ich nun schon mit ihr unterwegs. Ich betanke sie und mache sie startklar. Mit einem kleinen Flugdurchführungsplan in der Hand hole ich mir vom Leiter der Flugschule einen Flugauftrag und hüpfe in die Maschine.</p>
<p>Schon vor dem Start beherzige ich genau das, was mich auf so besondere Weise mit dem Fliegen verbindet. Die Hektik des Alltags vergessen. Alle störenden Gedanken loslassen. Eins werden mit dem Flieger und fühlen, wie sich die Maschine durch die Lüfte bewegt. Nach unten schauen, wie ein Vogel und die Welt ganz losgelöst von oben betrachten.</p>
<p>Schon stehe ich abflugbereit am Rollhalt. Lächelnd schiebe ich den Leistungshebel nach vorne. Vier stressfreie Platzrunden habe ich mir für den Anfang vorgenommen. Und siehe da, es klappt gleich viel besser als noch am Freitag. Alle Handgriffe sitzen wieder. Ich tätschele die Aquila. Es pfeift um die Haube herum, besonders beim Seitengleitflug. Die Windgeräusche machen das Erlebnis irgendwie noch intensiver. Noch zwei Ziellandeübungen, dann verlasse ich die Platzrunde.</p>
<p>Ich habe vor, nach Winzeln-Schramberg (EDTW) zu fliegen, um in 1.000ft über der Platzrunde die Gegebenheiten zu erkunden. Der Funk wird nicht besetzt sein, hat der Leiter der Flugschule mich vorgewarnt. Es geht lediglich darum, ein Gefühl für die Platzrunde zu bekommen, denn Winzeln-Schramberg ist ein potentieller Landeplatz für die Prüfung. Außerdem verbinde ich persönlich ein sehr schönes Erlebnis mit diesem Flugplatz, denn dorthin bin ich das erste Mal in einer Aquila, damals noch als Passagier, mitgeflogen.</p>
<p>Über Tübingen und Rottenburg geht es Richtung Sulz VOR. Obwohl Kurs und Höhe zu halten und Streckenabschnitte zu stoppen sind, kann ich mich hierbei richtig schön entspannen. Die Wolkenuntergrenze liegt bei etwas mehr als 4.000ft und der eine oder andere Schwaden streichelt schon auch ein paar mal sanft die Winglets der Aquila.</p>
<p>Die Platz Winzeln-Schramberg liegt direkt an einem Wald, so dass man die Bahn von Norden kommend nicht sieht. Ich halte mich an mein Vorhaben und fliege die Platzrunde ab, ohne zu Landen. Schade eigentlich, das italienische Restaurant am Platz ist eigentlich ganz gut.</p>
<p>Es ist einfach wundervoll, alleine zu fliegen, alles ist so friedlich hier oben. Leider geht es schon wieder zurück zur Hahnweide. Genussvoll geht es ein letztes Mal für heute in die Platzrunde, Zeit für die Abschlusslandung. Und dann sind sie voll, meine Solo-Stunden. 10 Stunden und 34 Minuten war ich bislang alleine in der Luft, 45 mal bin ich mit der Aquila und der Cessna heil wieder gelandet. Einfach Wahnsinn, wie schnell doch alles geht&#8230;</p>
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<div class="joey-progress-spic" style="width: 67%;">SPIC 30h 3m</div>
<div class="joey-progress-picus" style="width: 24%;">PICUS 10h 34m</div>
</div>
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		<title>Alleinflug Überland mit der Cessna 172 G1000</title>
		<link>http://joey-lernt-fliegen.de/alleinflug-ueberland-mit-der-cessna-172-g1000/</link>
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				<pubDate>Fri, 08 May 2015 19:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joey]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatpilot Lizenz PPL(A)]]></category>
		<category><![CDATA[Soloflüge]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Wir rollen von der Piste und halten kurz an. Mein Fluglehrer steigt aus. Der Motor läuft dabei weiter. Nach unseren gemeinsamen Platzrunden darf ich die Cessna 172SP G1000 nun endlich alleine fliegen. &#8222;Mach doch ein paar Platzrunden. Oder Ziellandeübungen. Oder flieg ein bisschen spazieren, Hauptsache Du bist um 12 Uhr zurück!&#8220;, höre ich meinen Fluglehrer sagen. Klingt gut! Wie [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Wir rollen von der Piste und halten kurz an. Mein Fluglehrer steigt aus. Der Motor läuft dabei weiter. <a href="http://joey-lernt-fliegen.de/letzte-uebungen-vor-dem-alleinflug-mit-der-cessna-172-g1000/">Nach unseren gemeinsamen Platzrunden</a> darf ich die Cessna 172SP G1000 nun endlich alleine fliegen. &#8222;Mach doch ein paar Platzrunden. Oder Ziellandeübungen. Oder flieg ein bisschen spazieren, Hauptsache Du bist um 12 Uhr zurück!&#8220;, höre ich meinen Fluglehrer sagen. Klingt gut! Wie wäre es beim ersten Alleinflug mit der &#8222;großen&#8220; Cessna von allem ein bisschen zu kosten?</p>
<p>Schon rolle ich wieder zum Rollhalt der Piste 31, melde mein Solo über Funk und starte bei strahlendem Sonnenschein in den blauen Himmel über der Hahnweide. Zum Aufwärmen sollten es zwei Platzrunden werden. Ich genieße den Ausblick über den Talwald und die umliegenden Rapsfelder und versuche noch einmal so schön zu Landen, wie bei der <a href="http://joey-lernt-fliegen.de/letzte-uebungen-vor-dem-alleinflug-mit-der-cessna-172-g1000/">Abschlusslandung vorhin</a>.</p>
<p>Ganz so sanft werden die Landungen nicht, schlechter geflogen bin ich allerdings auch schon. Weil es so schön ist, mache ich gleich noch eine Ziellandeübung. Wie üblich, steige ich Richtung Hohenneuffen und ziehe dann 2.000 ft AGL über der Hahnweide den Leistungshebel vollständig heraus. Mein Anflug im Endteil ist etwas hoch, ich schwebe lange aus, mit der Folge, dass ich extrem spät aufsetze. Die Cessna braucht zudem ein Weilchen, bis sie wirklich &#8222;sitzt&#8220; und so starte ich recht spät durch, deutlich hinter der Halbbahnmarkierung. Hierfür werde ich später eine Rüge von meinem Fluglehrer erhalten.</p>
<p>Genug gelandet, schließlich möchte ich bei diesem schönen Wetter auch noch etwas von der Landschaft sehen. Ich verlasse die Platzrunde und setze Kurs Richtung Burg Hohenzollern auf der Schwäbischen Alb. Ein netter Flugschüler, den ich seit dem <a href="http://joey-lernt-fliegen.de/ppla-theorie-in-2-wochen-blockunterricht/">Theorieunterricht</a> kenne und der das <a href="http://joey-lernt-fliegen.de/pruefung-sprechfunkzeugnis-bzf-ii/">BZF II</a> zusammen mit mir erworben hat, fliegt zufällig wenige Kilometer hinter mir. Er ruft mich über Funk in seiner ganz persönlichen charmanten Art und ich muss unweigerlich lachen.</p>
<p>Der Blick auf die Burg Hohenzollern ist wunderschön. Mit ausreichend Höhe und Sicherheitsabstand umkreise ich die Anhöhe, auf der sie steht und genieße den Ausblick.</p>
<p>Meine Cessna ist mit einem Autopiloten ausgestattet, den ich als nächstes ausprobiere. Ich habe vor, einmal mehr bei mir zu Hause vorbei zu schauen, stelle Kurs und Höhe ein und aktiviere meinen digitalen Copiloten. Und er funktioniert bestens. Für Reiseflüge eine feine Sache. Nach nur 3 Minuten wird mir das ganze dann aber doch schnell langweilig und ich fliege von Hand weiter.</p>
<p>Über Nagold geht es zu meinem Wohnort Nufringen und weiter über Herrenberg das Ammertal entlang mit Ausblick auf den Naturpark Schönbuch Richtung Wurmlinger Kapelle. Ein kurzer Blick auf die Uhr verrät mir, dass ich noch jede Menge Zeit habe. Also beschließe ich noch ein bisschen an der Alb-Kante entlang zu gondeln. Bei Eningen hinter Reutlingen entdecke ich ein Staubecken, dass dem Antrieb eines Wasserkraftwerkes dient.</p>
<p>Es bietet eine wunderbare Gelegenheit, einmal enge Kurvenflüge bis zu 60° Neigung mit der Cessna auszuprobieren. Die Worte unseres Referenten aus dem Theoriekurs über Aerodynamik im Kopf, habe ich natürlich penibel auf die erforderliche Geschwindigkeit geachtet. Die Überziehgeschwindikeit steigt schließlich mit der Wurzel des Lastvielfachen, das bei 60° Neigungswinkel 2G beträgt.</p>
<p>Es wird Zeit, zur Hahnweide zurück zu kehren. Querab dem Hohenneuffen melde ich mich zur Landung und fliege von Süden in die Platzrunde. Der Flug hat mich anscheinend entspannt, denn die Abschlusslandung klappt wie am Schnürchen. Sanft setzt die Cessna sich auf die Piste. Ein gelungener Abschluss.</p>
<p>Schon beim Abstellen der Maschine freue ich mich auf den nächsten Flug. Denn wenn das Wetter nächste Woche mitspielt, <a href="http://joey-lernt-fliegen.de/bella-italia-mit-der-cessna-172-nach-venedig/">geht es gemeinsam mit meinen Fluglehrer etwas weiter weg</a>.</p>
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<div class="joey-progress">
<div class="joey-progress-spic" style="width: 50%;">SPIC 22h 26m</div>
<div class="joey-progress-picus" style="width: 18%;">PICUS 8h 9m</div>
<div class="joey-progress-total">von 45h</div>
</div>
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		<title>Solo-Überland im Frühling mit Regenschauern</title>
		<link>http://joey-lernt-fliegen.de/solo-ueberland-im-fruehling-mit-regenschauern/</link>
				<pubDate>Wed, 06 May 2015 19:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joey]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatpilot Lizenz PPL(A)]]></category>
		<category><![CDATA[Überlandflüge und Alleinflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Soloflüge]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Es müssen noch so einige Solo-Überland-Stunden zusammenkommen? Nichts lieber als das! Das Wetter ist zwar durchwachsen, verspricht dafür aber schon vor dem Flug abwechslungsreiche Perspektiven mit Licht und Schatten. Der Seitenwind von 10 Knoten, teilweise mit Böen, kann da auch nicht mehr schrecken. Die Route habe ich mir schon am Abend zuvor überlegt und in der Jeppesen Mobile FliteDeck VFR App auf [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Es müssen noch so einige Solo-Überland-Stunden zusammenkommen? Nichts lieber als das! Das Wetter ist zwar durchwachsen, verspricht dafür aber schon vor dem Flug abwechslungsreiche Perspektiven mit Licht und Schatten. Der Seitenwind von 10 Knoten, teilweise mit Böen, kann da auch nicht mehr schrecken.</p>
<p>Die Route habe ich mir schon am Abend zuvor überlegt und in der Jeppesen Mobile FliteDeck VFR App auf dem iPad gespeichert. Es soll eine zweieinhalbstündige Sightseeing Tour über verschiedene VORs rund um Stuttgart werden. Von der Hahnweide nach Dinkelsbühl (DKB), weiter nach Würzburg (WUR), zurück nach Ludwigsburg (LBU), weiter nach Karlsruhe (KRH) und abschließend über Sulz (SUL) zurück zur Hahnweide.</p>
<p>Leider verspätet sich die Ankunft meines Schulfliegers um über eine halbe Stunde, so dass ich das Würzburg VOR schon vor dem Start aus der Route streiche. Meine geliebte Aquila A211 (D-ESOX) ist an diesem Nachmittag leider schon belegt und so werde ich heute mit der Aquila A210 (D-DESOA) vorlieb nehmen. Während meinem <a href="http://joey-lernt-fliegen.de/einweisung-stuttgart-airport-edds/">Ausflug zum Flughafen Stuttgart</a> habe ich jedoch auch diese Maschine bereits schätzen gelernt.</p>
<p>Den Flieger vollgetankt mache ich mich zügig auf den Weg und fliege den ersten Streckenabschnitt zum Dinkelsbühl VOR ab. Die Aquila A210 ist mit Flymap und einer analogen VOR-Instrumentierung ausgestattet. Ich drehe die Frequenz ein und schaue auf dem iPad nach, auf welchem Kurs ich das VOR anschneiden wollte. Den Steigflug auf 4.200ft beendet bin ich bereits über dem VOR und drehe links ab auf meinen neuen Kurs Richtung Ludwigsburg.</p>
<p>Der Ausblick, der sich mir auf dem Kurs nach Westen an diesem späten Nachmittag eröffnet, ist atemberaubend schön. Während die Sonne durch die Wolkenlücken bricht und ihre Strahlen sanft auf die Landschaft mit den gelben Rapsfeldern wirft, gehen über dem Rheingraben schwere Schauer nieder. Die Kulisse ist bizarr, gewaltig und friedlich zugleich. Die Kontraste lassen sich mit dem Foto nicht annähernd einfangen.</p>
<p>Auch meine Aquila bekommt ab und an eine Dusche kleinerer lokaler Niederschläge ab, dicke Tropfen trommeln auf die Glashaube. Über Ludwigsburg genieße ich den Ausblick auf den Neckar und nehme Kurs Richtung Karlsruhe VOR. Die heftigen Schauer ziehen allerdings auch gerade genau in diese Richtung, so dass ich kurzer Hand beschließe, vorzeitig zum Sulz VOR weiter zu fliegen.</p>
<p>Mein Jeppesen Mobile FliteDeck verrät mir, dass ich mit dieser Abkürzung genau über meinen Wohnort fliegen werde. Ich fliege parallel zu den Regenschauern, die von der Sonne angestrahlt in eine herrliche abendliche Lichtstimmung tauchen. Über unserem Haus angekommen, kann ich nicht an mich halten und fliege zwei Vollkreise um unser Wohngebiet, selbstverständlich deutlich über der Mindestsicherheitshöhe von 1.000 ft AGL. Mit unserer Kamera bewaffnet, schießt meine Frau von unserem Garten aus einige Fotos.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img class="envira-gallery-feed-image" src="http://joey-lernt-fliegen.de/wp-content/uploads/2016/05/2015-05-06-16.14.15-1024x768-640x480.jpg" title="2015-05-06-16.14.15" alt="" /></div>
<p>Es geht weiter über Herrenberg Richtung Schwarzwald, als ich schließlich das Sulz VOR erreiche. Den Neckar entlang geht es über die Weitenburg, Rottenburg und Tübingen zurück zur Hahnweide. Das Licht taucht die Landschaft bereits in einen goldenen Schein, als ich in den Gegenanflug auf die Piste 31 eindrehe. Vor mir ist noch eine Cessna 152 in der Platzrunde, der ich im Landeanflug als Nr. 2 folge.</p>
<p>Trotz Seitenwind aus 210° mit 10 Knoten klappt die Landung erstaunlich gut. Geschmeidig setzt die Aquila auf und ich rolle zum Vorfeld. Das war ein toller Alleinflug in einer herrlichen Kulisse! Den Flieger geputzt, helfe ich noch beim Aufräumen in den Hangar, den für heute ist Schluss auf der Hahnweide. So könnte ich mir meinen &#8222;Feierabend&#8220; durchaus öfters vorstellen.</p>
<div class="joey-progress">
<div class="joey-progress-spic" style="width: 47%;">SPIC 21h 52m</div>
<div class="joey-progress-picus" style="width: 17%;">PICUS 7h 35m</div>
<div class="joey-progress-total">von 45h</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://joey-lernt-fliegen.de/solo-ueberland-im-fruehling-mit-regenschauern/">Solo-Überland im Frühling mit Regenschauern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://joey-lernt-fliegen.de">Joey lernt fliegen.</a>.</p>
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		<title>Der Solo Dreieckflug</title>
		<link>http://joey-lernt-fliegen.de/der-solo-dreieckflug/</link>
				<pubDate>Wed, 29 Apr 2015 21:34:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joey]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatpilot Lizenz PPL(A)]]></category>
		<category><![CDATA[Der Solo-Dreieckflug]]></category>
		<category><![CDATA[Soloflüge]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Vorfreude und Respekt vor der Aufgabe begleiten mich heute zum Flugplatz. Mit dem Solo Dreieckflug steht heute der letzte große Punkt der Flugauabildung bevor. Es ist noch früh, als ich am Flugplatz ankomme. Die Sonne blinzelt friedlich hinter der Burg Teck hervor und der Tau glitzert auf der mit Löwenzahn bewachsenen Graspiste. Ich checke und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://joey-lernt-fliegen.de/der-solo-dreieckflug/">Der Solo Dreieckflug</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://joey-lernt-fliegen.de">Joey lernt fliegen.</a>.</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Vorfreude und Respekt vor der Aufgabe begleiten mich heute zum Flugplatz. Mit dem Solo Dreieckflug steht heute der letzte große Punkt der Flugauabildung bevor.</p>
<p>Es ist noch früh, als ich am Flugplatz ankomme. Die Sonne blinzelt friedlich hinter der Burg Teck hervor und der Tau glitzert auf der mit Löwenzahn bewachsenen Graspiste. Ich checke und betanke an diesem Morgen als erster meine Maschine.</p>
<p>150 NM (277 km) sowie Starts und Landungen auf drei verschiedenen Flugplätzen sind zu absolvieren. Mein Fluglehrer hat die Strecke von der Hahnweide (EDST) über Donaueschingen (EDTD) nach Leutkirch im Allgäu (EDNL) und zurück zur Hahnweide ausgewählt, so dass insgesamt sogar 200 NM (370 km) zusammenkommen. Die Aquila gehört mir die nächsten 3 Stunden ganz alleine.</p>
<p>Die Flugplanung hatte ich schon <a href="http://joey-lernt-fliegen.de/extreme-fun-flying-im-regen/">am letzten Samstag</a> in Teilen vorbereitet, so dass ich heute lediglich noch die Wetterdaten und NOTAMs einhole, den Kraftstoffbedarf berechne sowie Start- und Landestrecken festlege. Anschließend noch alle Unterlagen und Anflugblätter ins Kniebrett einlegen, die ICAO-Karte herrichten und meine drei <a href="http://www.lba.de/SharedDocs/Downloads/DE/SBl/SBl3/Publikationen/FSM/FSM_87_01.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1">Flugdurchführungspläne im LBA-Format</a> falten.</p>
<p>Außerdem erhalte ich heute einen schriftlichen Flugauftrag auf einem Formblatt von meinem Fluglehrer, den ich bei jedem Zwischenstopp abstempeln lassen muss. Trotz meiner Vorbereitung vom Samstag vergeht eine gute Stunde, bis ich startklar bin. Pünktlich um 9 Uhr klettere ich dann ins Cockpit.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img class="envira-gallery-feed-image" src="http://joey-lernt-fliegen.de/wp-content/uploads/2016/05/2015-04-29-07.49.34-1024x768-640x480.jpg" title="2015-04-29-07.49.34" alt="" /></div>
<p>Ein bisschen Aufregung ist schon dabei. Mein bislang längster Flug und das ohne Fluglehrer steht unmittelbar bevor. Noch akribischer als sonst arbeite ich mich durch die Checkliste. Der Runup-Test am Rollhalt ist abgeschlossen. Und dann geht es los.</p>
<p>&#8222;DOX rollt auf die Piste und startet.&#8220; höre ich mich über Funk sagen. Ich drehe auf die Piste 31 und schiebe den Leistungshebel nach vorne. Ein bisschen rutscht die Aquila über das feuchte Gras, dann erhebt sie sich in die Lüfte.</p>
<p>Ich verlasse die Platzrunde über Nürtingen und nehme im Steigflug Kurs auf das Sulz VOR (SUL, 116.100 MHz). Den OBS auf den richtigen Kurs eingedreht genieße ich während meinem Flug Richtung Tübingen und Rottenburg die Aussicht. Nördlich liegt verschlafen der Flughafen Stuttgart, die morgendliche Rush-Hour ist wohl schon vorbei.</p>
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<p>Trotz der vielversprechenden GAFOR-Wettervorhersage ist es recht dunstig. Zudem entwickeln sich bereits leichte Turbulenzen. Über dem Sulz VOR wechsle ich auf die Frequenz von Donaueschingen Info und lausche schon einmal dem dortigen Verkehr. Es sind tatsächlich bereits zwei IFR-Flüge in der Radio Mandatory Zone (RMZ) unterwegs.</p>
<p>Hinter Villingen beginnt der Anflug auf Donaueschingen. Ich melde mein Vorhaben über Funk und bekomme mitgeteilt, dass die Piste 36 in Betrieb ist. Laut dem Anflugblatt fliege ich von Westen her an und folge einer Stromtrasse diagonal Richtung Schwelle. Das Überfliegen der Ortschaft ist wie üblich zu meiden. Einen wirklichen Queranflug gibt es nicht, es geht direkt in ein kurzes Endteil.</p>
<p>Und das ist wirklich kurz. In voller Landekonfiguration drehe ich ein, über der Schwelle bin ich noch immer im Kurvenflug. Ein bisschen zu tief bin ich auch. Mit ein wenig Schleppgas richte ich die Maschine auf die Piste aus. Die Nase schön nach oben, schwebe ich die Maschine aus. Die Überziehwarnung meldet sich kurz, dann setze ich auf. Geschafft!</p>
<p>Obwohl sich in Donaueschingen Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ist das Vorfeld vollgestellt mit Fliegern. Bonanza, Seminole, PA-28. Und wo soll ich nun parken? Die Antwort des Flugleiters über Funk („… da wo Platz ist“) hilft mir nicht wirklich weiter. Ganz am Ende des Vorfelds ist noch ein schmaler Streifen frei. Ich stelle die Maschine dort ab und schiebe sie von Hand rückwärts in die Lücke.</p>
<p>Dem Flugleiter hätte ich wohl besser ein Frühstück mitgebracht, denn er hatte noch nicht wirklich gute Laune. Einen Stempel für meinen Flugauftrag erhalte ich dann doch noch. Die Landegebühr entrichtet mache ich mich direkt wieder auf den Weg. Godbye Donaueschingen. Auf nach Leutkirch!</p>
<p>Die Startrichtung hat gewechselt. Ich rolle zur Piste 18 und trete beim Startlauf mit dem Seitenruder ordentlich gegen den kräftigen Seitenwind. Der Flugleiter meinte, ich könne die Platzrunde hinter einem Baggersee in südwestliche Richtung verlassen. Von dort setze ich wieder Kurs laut meinem ursprünglichen Flugplan. 80 NM (148 km) ist die nächste Strecke lang, ich werde ca. 45 Minuten benötigen.</p>
<p>Über das Autobahndreieck in Singen geht es Richtung Überlingen am Bodensee. Hatte ich am Morgen noch auf einen tollen Ausblick mit Alpenpanorama gehofft, sind die Aussichten nun jedoch im wahrsten Sinne des Wortes getrübt. Die Ausläufer des Bodensees sind noch zu erkennen, das Schweizer Ufer steckt dagegen in einer dunstigen Suppe.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img class="envira-gallery-feed-image" src="http://joey-lernt-fliegen.de/wp-content/uploads/2016/05/2015-04-29-10.56.02-1024x768-640x480.jpg" title="2015-04-29-10.56.02" alt="" /></div>
<p>Die Strecke über Oberschwaben gestaltet sich so etwas monoton, das einzige, das ich zu tun habe, ist ab und an die Flughöhe zu verringern. Die Wolkenuntergrenze sinkt teilweise doch deutlich unter 5.000 ft. Gut, dass meine Mindestsicherheitshöhen sauber im Flugdurchführungsplan hinterlegt sind.</p>
<p>Ein gutes Stück hinter Weingarten und Ravensburg melde ich mich dann bei Leutkirch Info. Die Piste 06 ist in Betrieb. Und dass der Flugleiter hier bessere Laune hat, ist auch schon erkennbar. Er bietet mir sogar einen Direktanflug an, ich ziehe dennoch die reguläre Platzrunde vor. Habe ich doch noch die Worte meines Fluglehrers im Ohr, dass ich mir möglichst Zeit lassen soll, um ausreichend Solo-Stunden aufzubauen.</p>
<p>Der Anflug in Leutkirch erfolgt von Süden über einen kleinen Wald. Die Luft ist während der ganzen Strecke noch turbulenter geworden, außerdem hat der Wind zugenommen. Und so schüttelt es im Lee hinter dem Wald ordentlich, als ich in den rechten Gegenanflug drehe. Hinter mir folgt eine Cessna 172, ich gebe ich über Funk regelmäßig meine Position durch. Schon schwebe ich wieder aus, auf der 1000m langen Piste komme ich weit vor der Halbbahnmarkierung zum stehen.</p>
<p>Beim Rollen zum Vorfeld beobachte ich die Landung der C172, die sich ebenfalls am Seitenwind erfreut und mit dem rechten Hauptfahrwerk zuerst wuchtig aufsetzt. Der Türmer in Leutkirch ist freundlich. Meine Bemühung den Pilotenschein zu erwerben kommentiert er trocken mit „Zeit wird’s“ und stempelt meinen Flugauftrag.</p>
<p>Ich werfe einen kurzen Blick auf die Uhr. Wenn ich sofort wieder los fliege, reicht es genau innerhalb der geplanten Zeit zurück. Ganz schön sportlich mein Flugplan. Und so langsam bemerke ich, wie sehr so ein langer Flug an den Kräften zehrt. Ich bin schon ein wenig müde. Auf dem letzten Teilstück vergesse ich dann auch noch, meine GoPro-Kamera wieder zu starten, mit der ich den Flug dokumentieren wollte. Das sollte ich jedoch erst später bemerken.</p>
<p>Am Rollhalt macht der Propeller seltsam unregelmäßige Geräusche und es dauert kurz, bis ich verstehe, dass dies Windböen sind, die schräg von vorne auf die Flugzeugnase treffen. Als ich die Nase des Fliegers auf der Bahn ausrichte, ist alles wieder normal. Zurück zur Hahnweide!</p>
<p>Die Wolkenuntergrenze bleibt niedrig, so dass ich nicht höher als 4.000 ft steige. Über Biberach und die Donau geht es zurück in nördlichere Gefilde. Querab dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heeresflugplatz_Laupheim">Heeresflugplatz Laupheim</a> vergrößere ich die Ansicht auf der GPS-Karte ein wenig, jetzt noch einen militärischen Luftraum zu verletzen würde mir gerade noch fehlen.</p>
<p>Endlich sehe ich die Albkante und nehme Kurs auf den Hohenneuffen. Über Funk melde ich meinen Anflug. Es ist mittlerweile Segelflugbetrieb mit Schleppflugzeugen und Motorseglern am Platz. Auf der Piste 13R werde ich heute meine letzte Landung absolvieren. Auch diese rechte Platzrunde hat einen eher kurzen Anflug. Deutlich zu hoch drehe ich in den Queranflug. Ich setze die Klappen voll und slippe, was das Zeug hält. Gut, dass wir das letzten Samstag noch geübt haben, denn so komme ich genau passend bis zur Schwelle. Noch ein letztes Mal ausschweben. Die Aquila setzt sich in das Meer aus Löwenzahn. Zur Sicherheit frage ich nach, ob ich die Piste 13L kreuzen kann und rolle zügig zum Vorfeld. Geschafft!</p>
<p>Erschöpft steige ich aus dem Flieger. Mein Fluglehrer ist noch mit einem anderen Flugschüler unterwegs, ich beschließe noch kurz auf ihn zu warten. Während ich im Briefing-Raum mein Logbuch befülle, wird mir erst richtig klar, wie lange ich heute eigentlich alleine unterwegs war. Mein Fluglehrer freut sich, dass alles gut geklappt hat. Beim nächsten Flug soll es dann gleich mit dem nächsten Solo-Überlandflug weitergehen. Für heute ist allerdings nur noch ausruhen und genießen angesagt.</p>
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		<title>Extreme Fun-Flying im Regen</title>
		<link>http://joey-lernt-fliegen.de/extreme-fun-flying-im-regen/</link>
				<pubDate>Sat, 25 Apr 2015 21:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joey]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatpilot Lizenz PPL(A)]]></category>
		<category><![CDATA[Ziellandeübungen und Alleinflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Soloflüge]]></category>

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				<description><![CDATA[<p><img width="300" height="225" src="http://joey-lernt-fliegen.de/wp-content/uploads/2016/05/2015-04-25-10.41.57-300x225.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" srcset="http://joey-lernt-fliegen.de/wp-content/uploads/2016/05/2015-04-25-10.41.57-300x225.jpg 300w, http://joey-lernt-fliegen.de/wp-content/uploads/2016/05/2015-04-25-10.41.57-768x576.jpg 768w, http://joey-lernt-fliegen.de/wp-content/uploads/2016/05/2015-04-25-10.41.57-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die schlechte Nachricht zuerst. Bei einer meiner bislang spaßigsten Flugstunden überhaupt ist die GoPro nicht einsatzbereit. Ich habe vergessen, die randvolle Speicherkarte zu leeren. Ich könnte mir in den Hintern beissen&#8230; Eigentlich war für heute mein Solo-Dreieck-Flug nach Donaueschingen, Leutkirch im Allgäu und zurück zur Hahnweide geplant. Dunkle Wolken und Dauerniesel verheissen jedoch nichts Gutes und so [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="225" src="http://joey-lernt-fliegen.de/wp-content/uploads/2016/05/2015-04-25-10.41.57-300x225.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" srcset="http://joey-lernt-fliegen.de/wp-content/uploads/2016/05/2015-04-25-10.41.57-300x225.jpg 300w, http://joey-lernt-fliegen.de/wp-content/uploads/2016/05/2015-04-25-10.41.57-768x576.jpg 768w, http://joey-lernt-fliegen.de/wp-content/uploads/2016/05/2015-04-25-10.41.57-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p><p>Die schlechte Nachricht zuerst. Bei einer meiner bislang spaßigsten Flugstunden überhaupt ist die GoPro nicht einsatzbereit. Ich habe vergessen, die randvolle Speicherkarte zu leeren. Ich könnte mir in den Hintern beissen&#8230;</p>
<p>Eigentlich war für heute mein Solo-Dreieck-Flug nach Donaueschingen, Leutkirch im Allgäu und zurück zur Hahnweide geplant. Dunkle Wolken und Dauerniesel verheissen jedoch nichts Gutes und so vereinbare ich mit meinem Fluglehrer am morgen per Handy eine Programmänderung. Das Einzige was nämlich neben dem Dreieck-Flug auf dem Ausbildungsbogen noch offen ist, ist das Landen ohne Klappen. Außerdem höre ich an der Stimme meines Fluglehrers, dass er noch mehr mit mir vor hat.</p>
<p>Trotz Regen ist auf dem Flugplatz reger Betrieb. Da heute meinerseits jedoch keine Streckenplanung erforderlich ist, stehe ich mitsamt meinem Fluglehrer an Bord an diesem Morgen als erster am Rollhalt. Die Regentropfen perlen von der Glashaube, als ich die Runup-Tests durchführe.</p>
<p>Eine schnelle Platzrunde zum warm werden und dann wird es spannend. Ich fliege ohne Klappen an, 10 Knoten schneller als gewöhnlich. Das Ausschweben dauert wesentlich länger und die Aquila setzt erst kurz vor der Halbbahnmarkierung auf. Gleich noch ein zweiter Versuch, da klappt es schon besser. Vorletzte Lektion der Flugausbildung abgehakt.</p>
<p>Und nun beginnt das Spaßfliegen&#8230; und zwar damit, dass mein Fluglehrer mir unerwartet direkt nach dem Durchstarten das Gas wegzieht. Reflexartig drücke ich nach und segle die Aquila über die Straße Richtung Acker. &#8222;Zu einfach&#8220;, muss sich mein Fluglehrer gedacht haben, denn kaum zurück im Querabflug zieht er mir schon wieder das Gas raus.</p>
<p>Unter uns nur Wald. Ich überlege eine Sekunde und werfe einen Blick über die Schulter zurück zur Hahnweide. Für eine Umkehrkurve würde es gerade so reichen. Zwar entgegen der in Betrieb befindlichen Landerichtung, aber egal, wir proben ja den Ernstfall. Mit der optimalen Gleitgeschwindigkeit geht es also zur Schwelle der Piste 13, ich kurve beherzt ein. Geschwindigkeit und Höhe reichen genau bis zu den drei Hütchen auf der Graspiste, als sich die gutmütige Aquila sanft hinsetzt.</p>
<p>Als wären die übrigen Teilnehmer der Platzrunde nicht schon genug verwirrt von unserem Anflug entgegen der Betriebspiste zieht mein Fluglehrer im Steigflug schon wieder das Gas weg. Ich muss kurz laut lachen, suche mir dann aber doch schnell eine geeignete Wiese, denn vor uns steigt der Talwald steil an. Mein Fluglehrer gibt sich zufrieden und schiebt von selbst das Gas wieder nach vorne. In einer flachen Kurve steige ich mit gestärktem Selbstvertrauen zurück über den Talwald.</p>
<p>Zurück in der regulären Platzrunde wollen wir nun Seitengleitflüge üben. Wir fliegen absichtlich zu hoch und zu schnell an. Im Endanflug haben wir bei voller Landekonfiguration immer noch die Platzrundenhöhe von 1.800 ft. Mein Fluglehrer fordert mich auf, das rechte Seitenruder soweit es nur irgendwie geht durchzutreten. Die Nase der Aquila dreht sich gefühlt um gute 60° aus der Flugbahn. Als ich die linke Tragfläche mit dem Querruder leicht nach unten neige, schieben wir über die Flügelspitze Richtung Piste 31. Ich muss meinen Kopf dabei ganz schön nach links drehen. Ungewohnt, aber genial &#8211; so extrem bin ich noch nie geslippt. Die Aquila schiebt mit 70 Knoten gen Erde, wenige Meter vor der Schwelle leite ich den Seitengleitflug aus und lande die Maschine, wie wenn nichts gewesen wäre.</p>
<p>Weil es so Spaß macht, wiederholen wir dieses und andere Manöver noch einige Male und ich merke dabei, wie ich insgesamt mit der Maschine mit jedem Mal noch vertrauter und sicherer werde. Als eine Maschine im Langsamflug vor uns in der Platzrunde unterwegs ist, ziehe ich fast schon automatisch koordinierte scharfe S-Kurven zur Separation bis kurz vor die Schwelle, um dann trotzdem sanft und sicher zu Landen. Ein gutes Gefühl im Hinblick auf das bevorstehende Solo-Dreieck &#8211; für mich und meinen Fluglehrer.</p>
<p>Ganz so will er mich jedoch nicht davonkommen lassen. Denn ohne dass ich es bemerke, zieht er während einem der Steigflüge die Sicherung für die Landeklappen. Da hängen sie nun in halb ausgefahrenem Zustand während ich nichtsahnend 3 volle Platzrunden damit fliege.</p>
<p>Erst nach der Abschlusslandung bekomme ich ein &#8222;Schau doch mal raus, fällt Dir was auf?&#8220; zu hören. Verdammt! Lektion gelernt. Ab sofort schaue ich, ob die Klappen auch fahren, wenn ich den Hebel umlege.</p>
<p>Meinem Fluglehrer fällt für heute kein weiterer Programmpunkt mehr ein und so bietet er mir an, noch ein paar runden Solo zu fliegen. &#8222;Flieg&#8216; einfach so, wie Du denkst. Platzrunden, Slippen, Ziellandungen, was Dir Spaß macht&#8230;&#8220; Ich setze ihn also bei laufendem Propeller schnell neben der Tankstelle ab und rolle freudig zurück zum Rollhalt. Ein paar Slips und Ziellandungen gönne ich mir noch, bevor sich die Aquila vor dem Hangar ausruhen darf.</p>
<p>Die Moral von der Geschicht? Fliegen bei Regen tut dem Spaß kein Abbruch nicht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Weitere Ziellandeübungen Solo bei Regen und Sonne</title>
		<link>http://joey-lernt-fliegen.de/weitere-ziellandeuebungen-solo-bei-regen-und-sonne/</link>
				<pubDate>Tue, 24 Mar 2015 22:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joey]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatpilot Lizenz PPL(A)]]></category>
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				<description><![CDATA[<p>Die Zeit vergeht &#8222;wie im Fluge&#8220;. Heute ist bereits der zehnte Ausbildungstag. Als ich zur Hahnweide komme hängen ein paar dunkle Wolken über dem Talwald. Da ich noch einiges an Solo-Zeiten aufzubauen habe, geht es heute weiter mit Ziellandeübungen. Ich steige wieder auf 3.200ft Richtung Hohenneuffen, als ein paar Regentropfen auf die Haube prasseln. Schnell bin ich unter [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit vergeht &#8222;wie im Fluge&#8220;. Heute ist bereits der zehnte Ausbildungstag. Als ich zur Hahnweide komme hängen ein paar dunkle Wolken über dem Talwald. Da ich noch einiges an Solo-Zeiten aufzubauen habe, geht es heute weiter mit Ziellandeübungen. Ich steige wieder auf 3.200ft Richtung Hohenneuffen, als ein paar Regentropfen auf die Haube prasseln. Schnell bin ich unter der Regenwolke durchgeflogen und es geht bei strahlendem Sonnenschein weiter. Die Aquila wirft wirklich tolle Schatten, als ich im Segelflug-Modus und Seitengleitflug auf die Piste 13 slippe.</p>
<p>Das FLARM piept heute unaufhörlich. Die Segelflieger suchen die Thermik, zwei Schulmaschinen sind in der Platzrunde. Ein weiterer Pilot ist ebenfalls mit Ziellandeübungen zu Gange. Ich schaue mich lieber einmal mehr nach Verkehr um. Dafür klappt das Fliegen richtig Prima. Heute bin ich das erste mal wirklich zufrieden mit meinen Landungen.</p>
<p>Leider Fliegen heute auch die Gedanken an die verunglückte Germanwings Maschine mit. Sechs Stunden vor meinem Flug ist 4U 9525 in den französischen Alpen abgestürzt. Ein trauriger Tag.</p>
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		<title>Ziellandeübungen Solo</title>
		<link>http://joey-lernt-fliegen.de/ziellandeuebungen-solo/</link>
				<pubDate>Fri, 20 Mar 2015 18:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joey]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatpilot Lizenz PPL(A)]]></category>
		<category><![CDATA[Ziellandeübungen und Alleinflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Soloflüge]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>&#8222;Mach in Ruhe die Maschine fertig, kannst heute gleich alleine fliegen&#8220;, begrüßt mich mein Fluglehrer, als ich heute zum Flugplatz komme. Das Wetter ist wieder herrlich. Genau wie beim letzen Mal soll es wieder auf 3.200 ft für Ziellandeübungen gehen. Das ist zwar noch nicht wirklich hoch, trotzdem ist der Ausblick bereits atemberaubend. Auch deshalb [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Mach in Ruhe die Maschine fertig, kannst heute gleich alleine fliegen&#8220;, begrüßt mich mein Fluglehrer, als ich heute zum Flugplatz komme. Das Wetter ist wieder herrlich. Genau wie beim letzen Mal soll es wieder auf 3.200 ft für Ziellandeübungen gehen. Das ist zwar noch nicht wirklich hoch, trotzdem ist der Ausblick bereits atemberaubend.</p>
<p>Auch deshalb beschließe ich, meine GoPro heute seitlich in der Glashaube anzubringen, um einen Blick über die linke Flügelspitze zu gewähren. Und dann geht es auch schon los. Ehe ich mich versehe, befinde ich mich schon wieder im Steigflug Richtung Hohenneuffen. Ich kurve zurück Richtung Kirchheim.</p>
<p>Im Reiseflug schüttelt die Aquila mit 110 KT durch die Thermik. In 3.500 ft beginnt der Luftraum D des Stuttgarter Flughafens. Es ist heute selbst auf 3.200 ft schon höchste Aufmerksamkeit geboten. Schon eine kurze Zeit ohne den Blick auf den Höhenmesser und man ist bei diesem Wetter auf 3.400 ft gestiegen. Eine Luftraumverletzung habe ich heute nicht vor zu begehen.</p>
<p>Mit mir sind noch einige andere Flugzeuge in der Platzrunde. Eine Cessna 172 übt genau wie ich Ziellandeübungen. Mehr als einmal fragen wir gegenseitig unsere Position ab, um uns nicht in die Quere zu kommen.</p>
<p>Ganz so gut wie gestern klappen meine Ziellandungen heute nicht. Mein Fluglehrer mahnt über Funk, den Seitengleitflug doch bitte IN den Wind zu machen und nicht anders herum. Ups. Mist, dann habe ich auch noch vergessen die Vergaservorwärmung vor der Landung wieder wegzudrücken.</p>
<p>Nach einer Weile wechselt dann auch noch die im Betrieb befindliche Piste 31 auf die Piste 13. Das bedeutet, dass ab sofort Rechtsplatzrunden zu fliegen sind. Wie schön, dass ich das bislang noch nicht gemach habe. Die Turbulenzen werden zunehmend nervtötender. Mein T-Shirt ist gefühlt bereits zwei mal durchgeschwitzt, als ich beschließe es für heute gut sein zu lassen.</p>
<p>Die Lektion meiner Flugstunde heute lag weniger in der Ziellandeübung als viel mehr darin, Respekt vor dem Wetter und sich schnell ändernden Gegebenheiten zu haben. Aber auch das gehört zum Fliegen dazu &#8211; und das ist auch gut so.</p>
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<div class="joey-progress-comment">PICUS 2h 20m</div>
<div class="joey-progress-total">von 45h</div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://joey-lernt-fliegen.de/ziellandeuebungen-solo/">Ziellandeübungen Solo</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://joey-lernt-fliegen.de">Joey lernt fliegen.</a>.</p>
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		<title>Solo-Platzrunden Non-Stop nach 3 Wochen Pause</title>
		<link>http://joey-lernt-fliegen.de/solo-platzrunden-non-stop-nach-3-wochen-pause/</link>
				<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 17:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joey]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatpilot Lizenz PPL(A)]]></category>
		<category><![CDATA[Ziellandeübungen und Alleinflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Soloflüge]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Seit meinem ersten Solo in Mengen sind jetzt schon über 3 Wochen vergangen. 2 Wochen war ich ja mit dem Theorie-Blockunterricht zu Gange. Ich bin selbst gespannt darauf, was ich noch kann, bzw. wie viel ich wieder vergessen habe. Das Wetter könnte besser kaum sein, der Wind weht genau auf die Piste 31, als ich mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://joey-lernt-fliegen.de/solo-platzrunden-non-stop-nach-3-wochen-pause/">Solo-Platzrunden Non-Stop nach 3 Wochen Pause</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://joey-lernt-fliegen.de">Joey lernt fliegen.</a>.</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Seit meinem <a title="Das erste Solo" href="http://joey-lernt-fliegen.de/das-erste-solo/">ersten Solo in Mengen</a> sind jetzt schon über 3 Wochen vergangen. 2 Wochen war ich ja mit dem <a title="PPL-Theorie in 2 Wochen Blockunterricht" href="http://joey-lernt-fliegen.de/ppl-theorie-2-wochen-blockunterricht/">Theorie-Blockunterricht</a> zu Gange. Ich bin selbst gespannt darauf, was ich noch kann, bzw. wie viel ich wieder vergessen habe.</p>
<p>Das Wetter könnte besser kaum sein, der Wind weht genau auf die Piste 31, als ich mit meinem Fluglehrer in den Flieger steige. Wir absolvieren drei Platzrunden. Erstaunlich, das meiste geht noch ganz gut. &#8222;Kannst gleich mal so 10-12 Platzrunden alleine machen&#8220;, lacht mein Fluglehrer und steigt  bei laufendem Triebwerk auf dem Rollweg aus.</p>
<p>Der Flieger gehört mir nun wieder ganz alleine. Die anfliegende Cessna 172 lasse ich noch durch, bevor ich wieder auf die Bahn rolle und starte. Heute fühle ich mich richtig gut. Alles ist so friedlich hier oben. Naja obwohl die Thermik über dem Kirchheimer Talwald ganz schön an der Aquila rüttelt. Bei 105 KT im Gegenanflug komme ich mir vor, wie auf einer Schlaglochpiste.</p>
<p>Bei den Landungen entdecke ich bei mir noch so machen Fehler. So nehme ich die Nase beim Aufsetzen nicht weit genug nach oben. Auch fliege ich öfters mal zu flach an. Alles in allem läuft es aber gut heute. Nach 10 Platzrunden merke ich, wie die Konzentration ganz allmählich nachlässt.</p>
<p>Pause machen und was trinken ist nun angesagt. Die Sonne hat ganz schön auf die Glashaube gebrannt. Mein Fluglehrer möchte heute noch eine weitere Stunde mit mir machen. Es stehen <a title="Ziellandeübungen – Das simulierte Landen ohne Motor" href="http://joey-lernt-fliegen.de/ziellandeuebungen-das-simulierte-landen-ohne-motor/">Ziellandeübungen</a> auf dem Programm. Dazu beim nächsten Mal mehr.</p>
<div class="joey-progress">
<div class="joey-progress-spic" style="width: 20%;">SPIC 9h 8m</div>
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<div class="joey-progress-comment">PICUS 1h 8m</div>
<div class="joey-progress-total">von 45h</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://joey-lernt-fliegen.de/solo-platzrunden-non-stop-nach-3-wochen-pause/">Solo-Platzrunden Non-Stop nach 3 Wochen Pause</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://joey-lernt-fliegen.de">Joey lernt fliegen.</a>.</p>
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		<item>
		<title>Das erste Solo</title>
		<link>http://joey-lernt-fliegen.de/das-erste-solo/</link>
				<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 23:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joey]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatpilot Lizenz PPL(A)]]></category>
		<category><![CDATA[Der erste Alleinflug]]></category>
		<category><![CDATA[Soloflüge]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Die Wolken hängen satt und tief, als ich zum Flugplatz fahre. Meine Erwartungen sind niedrig und ich beschließe, mich einfach auf ein paar nette Landungen zu freuen. Auch mein Fluglehrer Jochen ist nur mäßig begeistert vom Wetter und so beschließen wir, heute direkt nach Mengen-Hohentengen zu fliegen. Mein Vorsatz für heute lautet, so intuitiv wie möglich zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://joey-lernt-fliegen.de/das-erste-solo/">Das erste Solo</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://joey-lernt-fliegen.de">Joey lernt fliegen.</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wolken hängen satt und tief, als ich zum Flugplatz fahre. Meine Erwartungen sind niedrig und ich beschließe, mich einfach auf ein paar nette Landungen zu freuen. Auch mein Fluglehrer Jochen ist nur mäßig begeistert vom Wetter und so beschließen wir, heute direkt nach Mengen-Hohentengen zu fliegen.</p>
<p>Mein Vorsatz für heute lautet, so intuitiv wie möglich zu fliegen. Das macht sich gleich beim Start bezahlt. Die Aquila bleibt heute mit einem beherzten Tritt ins rechte Ruder schnurgerade in der Spur und driftet nicht nach links ab, wie beim <a title="Winter, Sonne und viel Wind" href="http://joey-lernt-fliegen.de/winter-sonne-und-viel-wind/">letzten Mal</a>.</p>
<p>Nach 30 Minuten und einer netten Plauderei sind wir in Mengen (EDTM). Dass mein Gefühl für die Maschine und die Prozeduren zurück ist, merke ich gleich beim Einflug in die Platzrunde. Kraftstoffpumpe an, Vergaservorwärmung ziehen, Leistung auf Leerlauf, Nase hoch, Fahrt reduzieren, Klappen auf Stufe 1, abdrehen zum Queranflug.</p>
<p>Die erste Landung klappt gleich prima. Mein Fluglehrer lehnt sich entspannt zurück und reduziert seine Kommentare auf ein Minimum. Die zweite Landung ist butterweich. &#8222;Besser geht&#8217;s ja wohl kaum&#8220;, meint Jochen. Auch bei der dritten Landung sitzt alles und der Spaßfaktor liegt bei 100%.</p>
<p>Als ich gerade erneut durchstarten will, fährt Jochen die Klappen ein, legt die Hand auf den Leistungshebel und bremst ab. &#8222;Wir starten jetzt nicht mehr durch. Heute fliegst Du Solo! Und heute kommst Du mir auch nicht mehr drum herum&#8230;&#8220;</p>
<p>Ich strahle. Heute bin ich bereit dafür. Wir rollen zur Parkposition und Jochen steigt aus. Mit letzten Instruktionen und der Anweisung, dass ich so lange alleine Platzrunden fliege, bis er mir über Funk Bescheid gibt, wünscht er mir viel Spaß. Ich schließe die Haube. Ein bisschen komisch ist es dann doch, als ich alleine zur Piste 26 rolle.</p>
<p>Ich gehe die Checkliste vor dem Start durch und rolle auf die Bahn. Ich schaue nochmals auf den leeren Platz rechts neben mir. Dann gebe ich vollen Schub und die Aquila pest über die Piste. Brav entlaste ich frühzeitig das Bugrad. 50 Knoten. Behutsam ziehe ich den Stick einen halben Zentimeter nach hinten. Das Hauptfahrwerk löst sich vom Boden. Ich fliege. Alleine. Nach nur 8 Stunden und 8 Minuten praktischer Ausbildung fliege ich nun das erste Mal ganz alleine.</p>
<p>Mit einem breiten Grinsen drehe ich in den Querabflug und spule mein Programm ab. Kaum den Queranflug über Funk gemeldet erhalte ich den Windvektor. &#8222;Wind aus 240 mit 8 Knoten&#8220;. Wovor ich bislang am meisten Bammel hatte &#8211; nämlich alleine zu landen &#8211; läuft plötzlich ganz automatisch. Ich fühle mich ruhig und sicher. Verstellpropeller auf Start, Klappen voll ausgefahren, Vergaservorwärmung weggedrückt, Leistung im Leerlauf. Gutmütig lässt sich die Maschine auf die Mittellinie der Landebahn ausrichten. Der Wind kommt fast genau von vorne.</p>
<p>Ich passiere die Schwelle und fange die Maschine behutsam ab, das Ruder rechts leicht getreten. Jetzt nur noch Ausschweben und&#8230; quietsch, quitsch&#8230; setzt sich die Aquila sanft auf die Bahn. Gelandet! Was für ein tolles Gefühl.</p>
<p>Ich starte durch und wiederhole dieses erhebende Erlebnis gleich einige weitere Male. Zwischendurch glaube ich, dass mein Fluglehrer Jochen mich gar nicht mehr zurückholen will. Mit jeder Platzrunde werden die Landungen routinierter, flüssiger zielgenauer und sanfter.</p>
<p>Meine sechste Landung steht an, als ich Jochen über Funk höre. &#8222;Das sieht wirklich sehr gut aus, mache eine Abschlusslandung und rolle zur Parkposition&#8220;. Gesagt getan. Ich freue mich riesig, als ich den Motor abstelle, die Haube öffne und Jochen mir bereits zum Gratulieren entgegenkommt.</p>
<p>Zur Feier des Tages geht es nun erst einmal einen Kaffee trinken, bevor wir bestens gelaunt zurück zur Hahnweide fliegen.</p>
<div class="joey-progress">
<div class="joey-progress-spic" style="width: 20%;">SPIC 8h 43m</div>
<div class="joey-progress-picus" style="width: 1%;"></div>
<div class="joey-progress-comment">PICUS 0h 28m</div>
<div class="joey-progress-total">von 45h</div>
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